Eindrücke und Geschichte
G E M E I N D E S C H M I R N :
Schmirn, ein 12km langes Hochtal, wurde bereits in vorrömischer Zeit als Weidegebiet genutzt, jedoch nicht vom Wipptal aus, sondern von Tux über das Tuxer Joch. Als Beleg fand man im Jahre 1890 in diesem Gebiet eine Bronzetafel.
Diese Route scheint sehr stark benutzt worden zu sein, da bis 1926 Hintertux zur Gemeinde Schmirn gehörte. 1249 wurde Schmirn als "vallis smurne" erstmals urkundlich erwähnt. Nachdem das Tal Jahrhunderte hindurch als reines Almgebiet genutzt wurde, errichteten verschiedene Grundherren im Mittelalter Schwaighöfe in Schmirn. Seit 1811 ist Schmirn eine eigene Gemeinde. Das Gemeindewappen ziert die Wallfahrtskirche "Zur kalten Herberge".
Fläche: 6.265 ha
Einwohner: ca. 895
Seehöhe: 1.407 m
Das Tal bietet den idealen Ausgangspunkt zu Wanderungen in die Zillertaler Bergwelt und zu ihren Schutzhütten. Extrembiker scheuen nicht den steilen und beschwerlichen Weg über das Tuxer Joch (2.338 m). Die bergkristallreiche Kluppe in Kasern ist immer einen Ausflug wert. Zu den besonderen Wandermöglichkeiten mit Trittsicherheit gehören die Ausflüge auf die Geraer Hütte (2.326 m) und über den Ramsgrubensee zu den Schöberspitzen.
"Wer die Unberührtheit eines Tales sucht, der wird sie hier finden !!"




